Archiv Juni 2002 ZU DRESDNER ARCHITEKTUR  & ARCHITEKTEN

Blumenhaus

Wie man sich denken kann führt jedes neue Gebäude ohne eine an historischen Photos abgeleiteten (meint in Dresden nahezu abgemalten) zu Diskussionen... 



"Das Stuttgarter Büro Behnisch, Behnisch & Partner hat für die Fläche an der Frauen- und Galeriestraße ein Geschäftshaus entworfen. "(SZ/kle)
 aus www.sz-online.de vom
 12.06.02
artikel lesen 


 Berechenbar wie der Pawlowsche Hund: Wie dem nach gebührend langer Konditionierung bei jedem Klingelzeichen der Speichel im Mund zusammenläuft, schäumt die Dresdner Volksseele prompt als Reaktion auf die Präsentation des modernen Behnischschen Blumenhausentwurfs für den Neumarkt. Modern macht zornig. Man ahnt es schon, der unkonventionelle Entwurf für den konventionellen Platz wird in der Schublade landen wie viele vor ihm, die in Dresden dann doch nicht gebaut wurden (siehe Abbildungen auf dieser Seite). In Dresden stehen derzeit noch mehr Entscheidungen an, die wichtige Gradmesser sein können für den Umgang mit Tradition und Moderne. Bau oder Nichtbau des Libeskind-Hauses, Erhalt oder Abriss des Kulturpalastes und natürlich der Neumarkt.© Dresdner Neueste Nachrichten erschienen am 17.06.2002

Theaterstandort


Photo: www.dresden-architektur.de

Operette ins World Trade Center?

Gemeinsam mit dem Architekturbüro nps partner stellen Mitarbeiter des World Trade Centers am Freitag das Projekt eines Neubaus der Dresdner Staatsoperette im World Trade Center, Freiberger Straße, vor. Würde dieses Projekt verwirklicht, hätte Dresden zur Spielzeit 2004/05 das modernste Operettentheater Europas, hieß es. Jüngsten Plänen zufolge sollte die neue Operette, die jetzt in einem maroden Haus in Leuben spielt, am Postplatz gebaut werden. Die Vorschläge davor reichten vom leer stehenden Kaufhaus bis zum stillgelegten Heizkraftwerk. (SZ)
Text aus www.sz-online.de
Sächsische Zeitung (Lokales Dresden ), 20.06.02

Elbflorenz soll eine seiner berühmtesten Gaststätten – das 1945 zerstörte Belvedere auf der Brühlschen Terrasse – wiederbekommen. Ein Dresdner Gastronom will am historischen Ort ein neues Restaurant mit Festsaal bauen.

Volker Habrich will das Belvedere wieder aufbauen. „Keine historische Kopie, sondern ein zeitgemäßes, neues Haus“, sagt er. Der gebürtige Dresdner hat deshalb schon beim Freistaat Sachsen vorgesprochen, dem das Grundstück heute gehört. „Wir stehen einer Bebauung aufgeschlossen gegenüber“, sagt Anja Herfort von der Pressestelle des zuständigen Finanzministeriums. Derzeit stimme man sich gerade mit der Landeshauptstadt über die Rahmenbedingungen ab.

Das Finanzministerium plant eine öffentliche Ausschreibung der Fläche.

Text aus www.sz-online.de vom
Freitag, 31. Mai 2002    Von Katrin Saft