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Dresden Operette, die wievielte?

Operette am Altmarkt ?
Investorengruppe stellt 100-Millionen-Projekt vor

„An diesen Ort gehört die Operette.“ Das sagt André Lang, Geschäftsführer der Firma Sachsenbau-Projektentwicklung. Seit über drei Jahren bemüht sich seine Firma um die Operette am Altmarkt.

Jetzt hat sie sich mit der Münchner Firma Hammer AG und der Jenaer Jobau Immobilienmanagement GmbH finanzkräftige Partner gesucht. Die Jobau gehört wiederum zur Bonner IVG, das ist eine der größten deutschen Immobilien- Aktiengesellschaften. „Wir wollen am Altmarkt 100 Millionen Euro investieren, etwa die Hälfte davon entfällt auf den Operetten-Neubau“, sagt Lang. Wenn sich der Stadtrat im Sommer für den Altmarkt entscheidet, könne im Frühjahr 2004 mit dem Bauen begonnen werden. Rechtzeitig zur 800-Jahr-Feier Dresdens wäre dann das Musiktheater fertig. Derzeit gibt es jedoch mehr als ein Dutzend Vorschläge für den künftigen Standort der Operette. Investoren am Postplatz und am Wiener Platz rechnen sich ähnliche Chancen wie die Sachsenbau aus.
( Bettina Klemm   http://www.sz-online.de)




Die Zeitschrift "Ausdruck und Gebrauch" möchte das gesellschaftliche und kulturelle Feld, das sich zwischen Architektur, Wohnen und Umwelt so reich aufspannt, durch aktuelle und interessante Beiträge erkennbar machen und produktiv besetzen. "Ausdruck und Gebrauch" richtet sich an Menschen, die diese Gestaltung unserer kulturellen Umwelt auch beruflich etwas angeht: Architekten, Städteplaner, Raumplaner in privaten Büros und öffentlichen Ämtern.
http://www.ausdruckundgebrauch.de/
Im Sommer ist Richtfest am Wiener Platz

Der Wiener Platz steht seit Jahren in der Kritik, weil es mit seiner Bebauung nur schleppend voran geht. Doch während die Aufbaugesellschaft Prager Straße noch händeringend nach Investoren sucht, wird in aller Stille zügig gebaut.

Die DBM Holding GmbH aus Berlin errichtet in der Nachbarschaft der beiden Wohn-Hochhäuser ein neues Bürogebäude mit sechs Geschossen. Darunter entsteht eine zweitagige Tiefgarage.

Ins Erdgeschoss kommen sieben bis acht Läden. „Wir bemühen uns um Geschäfte des täglichen Gebrauchs“, sagt Uwe Röder von der DBM. Am 21. August soll Richtfest sein. Bereits im Frühjahr nächsten Jahres zieht der Hauptmieter, die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, in den Neubau ein. Über die Investitionssumme will der Bauherr Stillschweigen bewahren. (SZ/saf http://www.sz-online.de)